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Spiritualität und "Sein"




Unser wirkliches, spirituelles Wesen wieder entdecken
Der Schwan ist ein wichtiges Motiv im Advaita, der Lehre der Nicht-Dualität.
Er symbolisiert zwei Dinge:

Zuerst wird der Schwan hamsah im Sanskrit genannt (was zu hamso wird, wenn der erste Buchstabe im nächsten Wort „h“ ist). Durch das unendliche wiederholen von hamso, wird es zu so-aham, was soviel wie „Ich bin Das“ bedeutet.

Zweitens: so wie der Schwan im Wasser lebt, seine Federn aber durch das Wasser nicht durchtränkt werden, so ähnlich lebt der befreite Advaitin in dieser Welt voll von Maya, ist aber unberührt von seinen Illusionen.

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Hier stelle ich Ihnen die Übersetzung eines Textes meines Freundes
und spirituellen Lehrers Ram Swartz zur Verfügung:


WAS IST ADVAITA VEDANTA?

Erfahrung und Erkenntnis

von Ram James Swartz
Aus dem Amerikanischen von
Chandravali Schang

© James Swartz
© 2006 für diese Übersetzung: Alf Lüchow

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INHALT:

• Die Erfahrung des Selbst ist nicht Erleuchtung
• Vedanta ist keine Lehrmeinung
• Es gibt keinen Advaita Vedanta
• Du bist Das
• Ursache und Wirkung
• Die drei Zustände der Erfahrung
• Die fünf Hüllen
• Existiert Erfahrung draußen?
• Die Wichtigkeit eines Lehrers
• Die Verwechslung des Selbst mit Glückseligkeit
• Die Verwirrung von Wissen und Verwirklichung
• Die Verwirrung der vielen Wege
• Bedeutet Befreiung ein Verstand ohne Gedanken?
• Ist Erleuchtung die Auslöschung unbewusster Tendenzen?
• Stufen der Erleuchtung?
• Die Stufen der Erleuchtung
• Erleuchtung als Energie
• Das Problem der Sprache
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WAS IST ADVAITA VEDANTA?

• Erleuchtung durch Verstehen

In der westlichen Spiritualität der vergangenen 150 Jahre traten viele Impulse zur Erfahrung und Erkenntnis einer „höheren“ Wirklichkeit auf – von den Bewegungen neuen Denkens der spätviktorianischen Epoche bis hin zum jüngsten New Age mit seiner Fülle spirituell orientierter Subkulturen. Als vor etwa 35 Jahren im Zuge der psychedelischen Revolution in Amerika die traditionellen religiösen und sozialen Strukturen brüchig wurden, führten eine Reihe eingewanderter Gurus und Lamas aus Indien und verschiedenen buddhistischen Ländern zahlreiche metaphysische Konzepte ein, die Antworten auf die Fragen einer Generation wissbegieriger Erwachsener zum Sinn des Lebens geben sollten.

Wie vorhersehbar war, behielt keine der Anschauungen und Übungen des Ostens ihre ursprüngliche Form, sobald sie einmal mit der westlichen Kultur in Berührung gekommen waren – selbst wenn ihre Form zu dem Zeitpunkt ihrer Ankunft gar nicht besonders „ursprünglich“ war, auch wenn sie für Westler, die schnell dem Reiz des Exotischen erliegen, sehr alt und authentisch wirkten. ...






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